Wuppertaler Künstlerinnen und Künstler aller Sparten gestalten ein Bankett…
In einem großen Raum steht ein Tisch – eine lange weiße Tafel. Die Tafel fungiert als Leinwand. Die Tafel ist Bühne für verschiedene künstlerische Interpretationen rund um das Thema Essen, Genießen, Esskultur. Die Tafel lädt ein Platz zu nehmen.
An der Tafel und im Raum werden einzelne Beiträge zum Themenkreis installiert. Sie treten dabei miteinander in Beziehung. Ein Dialog entsteht:
Hühneraugen in Formalin betrachten skeptisch Marzipanbrüste und Rollmöpse, die sich die Tafel in stiller Eintracht teilen.
War das erste Wuppertaler Kunstbankett Teil von „48 Stunden Kunst und Kultur“ im bergischen Städtedreieck, so entwickelte sich das zweite Bankett zu einer eigenständigen Aktion und begeisterte in den reizvollen Räumen des Loher Bahnhofsgebäudes.
Das Bankett bildet den Rahmen für ein zeitlich begrenztes Szenario, das vom Ideenreichtum der Künstler durch ein Wochenende getragen ist. Wir, die Künstler, wollen die entstandenen Synergieeffekte der letzten Bankette nutzen und ausbauen. Der Dialog geht weiter: Wer deckt den nächsten Tisch? Wer sind die neuen Akteure?
Wir wollen einen weiteren Ort im Tal erobern und künstlerisch-kulinarisch kommentieren.
Wir wollen erneut zum Kunstbankett laden und Bestehendes hinterfragen.
Wir wollen hochkarätige künstlerische Beiträge auswählen.
Wir wollen die soziale Vernetzung mit dem Ort des Geschehens herstellen.
Wir wollen die Besucher in die Inszenierung des Gesehenen einbeziehen.
Seien Sie eingeladen auf diesen Seiten die Entwicklung bis zum nächsten gedeckten Tisch zu verfolgen.
